Seit 1997 ist MW auch als Sprecherin tätig und veranstaltet
als Initiatorin und Ausführende Lesungen, besonders im Bereich zeitgenössische
Literatur:
"Düsseldorfer Künstlerinnen im so
genannten Dritten Reich" Begleitende Lesung zur Ausstellung "Wer waren Ilse Häfner-Mode
und Hanna Fonk?" in der Johanneskirche Düsseldorf, März 2005
„Ich
wohne im Wort“ Rose Ausländer Kunst als Heimat und Schutzraum Begleitend
und ergänzend zur Ausstellung lässt
Persönlichkeiten wie Rose Ausländer,
Else Lasker- Schüler und Hilde Domin zu Wort kommen, die in der Zeit des
Nationalsozialismus ihre Heimat verloren haben und im Exil arbeiten mussten. „Ich
habe mein Leben immer als eine Sprachodyssee, eine Sprachwanderung begriffen“,
sagt Hilde Domin und bezeichnet die Zeit, in der sie begann, Gedichte zu schreiben
als „zweite Geburt“. Und Rose Ausländer sieht das Wort als
Schutzraum ihrer Existenz: „Ich wohne im Wort“. Es geht um das
Lebensgefühl dieser schreibenden Künstlerinnen und um ihre Kunst
als eigentliche Heimat und Zuflucht. Aber auch die rebellische Kämpferin
und Düsseldorfer Kunsthändlerin Johanna Ey, bekannt als „Mutter
Ey“, deren Galerie zum sehr realen Schutzraum und zur Heimat für
viele Düsseldorfer Künstler wurde, wird zum Teil auch kritisch beleuchtet.